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Nach Reinigung des stark verschmutzten Deckels zeigte sich, dass er ursprünglich ganz und lebhaft  farbig bemalt war. Die Farbe ist teilweise abgerieben. Die Rückseite des Deckels zeigt, dass er lange Zeit als Hackbrett benützt wurde.
Nach Reinigung des stark verschmutzten Deckels zeigte sich, dass er ursprünglich ganz und lebhaft  farbig bemalt war. Die Farbe ist teilweise abgerieben. Der [[Ikonographie::Buddha]] und seine [[Ikonographie::Mandorla]] waren gelb bemalt, sein Gewand rot. Das Toraṇa seines Thrones war in Grün, Rot. Blau und Gelb gefasst. Auch die seitlichen Gottheiten waren ursprünglich bemalt. Die großen Ranken wechseln zwischen Rot und Grün. Über den Mandorlas der Nebenfiguren ist je eine blaue Ranke zu sehen. Der Lotusblätterfries war je zur Hälfte rot und grün gefasst.
 
Die Rückseite des Deckels zeigt, dass er lange Zeit als Hackbrett benützt wurde.
 


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Als Zentralfigur sitzt Śākyamuni , die Hände in Erdberührungsgeste, auf dem Löwenthron. Im Thronbogen des Thrones befinden sich rechts und links je ein Elefant, Löwe, und darüber ein Seeungeheuer; im obersten Punkt des Thronbogens  ist ein Vogelwesen mit zwei Schlangenwesen abgebildet. Symmetrisch zur Zentralfigur  sind rechts und links  Lotusblüten zu sehen, auf denen links Mañjuśrī und rechts die grüne Tārā sitzen; die Figuren sind  vor einer doppelten Mandorla mit Flammenrand dargestellt.
Als Zentralfigur sitzt [[Ikonographie::Śākyamuni]], die Hände in [[Ikonographie::Erdberührung|Erdberührungsgeste]], auf dem [[Ikonographie::Löwenthron]]. Im [[Ikonographie::Thronbogen]] des Thrones befinden sich rechts und links je ein [[Ikonographie::Elefant]], [[Ikonographie::Löwe]], und darüber ein [[Ikonographie::Seeungeheuer]]; im obersten Punkt des Thronbogens  ist ein [[Ikonographie::Vogelwesen]] mit zwei [[Ikonographie::Schlangenwesen]] abgebildet. Symmetrisch zur Zentralfigur  sind rechts und links  [[Ikonographie::Lotusblüte|Lotusblüten]] zu sehen, auf denen links [[Ikonographie::Mañjuśrī]] und rechts die [[Ikonographie::grüne Tārā]] sitzen; die Figuren sind  vor einer doppelten [[Ikonographie::Mandorla mit Flammenrand]] dargestellt.
 
Der Buddha und seine Mandorla waren gelb bemalt, sein Gewand rot. Das Toraṇa seines Thrones war in Grün, Rot. Blau und Gelb gefasst. Auch die seitlichen Gottheiten waren ursprünglich bemalt. Die großen Ranken wechseln zwischen Rot und Grün. Über den Mandorlas der Nebenfiguren ist je eine blaue Ranke zu sehen. Der Lotusblätterfries war je zur Hälfte rot und grün gefasst.
 
 


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Version vom 14. März 2018, 14:18 Uhr

Übersicht
Signatur Cod.tibet. 518
Maße 357 x 138 x 22 mm
Datierung 18. Jh.
Ort Tibet / Xizang
Objekttyp Buchdeckel
Katalogisierungsebene Gesamtaufnahme (item)
Klassifizierung Kategorie:Schnitzkunst
Kategorie bindings (gathered matter components), AAT-ID: 300055023

Beschreibung: Günter Grönbold / Samyo Rode, 1991 / 2016


Tibetischer Buchdeckel aus Holz; Außenseite mit Schnitzwerk.



Entstehung

unbekannt, ca. 18. Jh. in Tibet / Xizang.



Maße

Außenseite:

357 x 138 x 22 mm

Mittelfeld: 283 x 68 mm

Mittelfeldstege: 13-14 mm breit

Rahmen: 22-24 mm breit



Material und Technik

geschnitzt, ursprünglich bemalt.


Beschreibung des Äußeren

Außenseite (Zierseite):

Mittelfeld:

Es sind drei Figuren dargestellt, die durch jeweils zwei übereinanderligende, runde Rankenvoluten voneinander bzw. vom seitlichen Rand getrennt sind.

Mittelfeldsteg:

Eine Perlenreihe verläuft zwischen glatten Stegen um das Mittelfeld herum.

Rahmen:

Der Deckelrand ist mit einem einfachen Blätterfries umgeben, das von den Mittelpunkten der Seiten ausgehend schräg verläuft.

Innenseite:

Die Innenseite ist dunkel gefasst.

Schmalseite 1:

Hier sind einfache Ranken zu sehne, die grün gefasst waren.



Zustandsberichte

Nach Reinigung des stark verschmutzten Deckels zeigte sich, dass er ursprünglich ganz und lebhaft farbig bemalt war. Die Farbe ist teilweise abgerieben. Der Buddha und seine Mandorla waren gelb bemalt, sein Gewand rot. Das Toraṇa seines Thrones war in Grün, Rot. Blau und Gelb gefasst. Auch die seitlichen Gottheiten waren ursprünglich bemalt. Die großen Ranken wechseln zwischen Rot und Grün. Über den Mandorlas der Nebenfiguren ist je eine blaue Ranke zu sehen. Der Lotusblätterfries war je zur Hälfte rot und grün gefasst.

Die Rückseite des Deckels zeigt, dass er lange Zeit als Hackbrett benützt wurde.



Restaurierung

Ikonographie

Außenseite:

Mittelfeld:

Als Zentralfigur sitzt Śākyamuni, die Hände in Erdberührungsgeste, auf dem Löwenthron. Im Thronbogen des Thrones befinden sich rechts und links je ein Elefant, Löwe, und darüber ein Seeungeheuer; im obersten Punkt des Thronbogens ist ein Vogelwesen mit zwei Schlangenwesen abgebildet. Symmetrisch zur Zentralfigur sind rechts und links Lotusblüten zu sehen, auf denen links Mañjuśrī und rechts die grüne Tārā sitzen; die Figuren sind vor einer doppelten Mandorla mit Flammenrand dargestellt.


Stil und Einordnung

Ein in der Komposition gleicher Deckel (mit derselben Dreiergruppe) ist abgebil det bei Dagyab (Pt. 2, PI. 82). Doch erweist sich gerade hier, wie reich die Variationsmöglichkeiten bei der Gestaltung waren.


Provenienz

Geschenk von xxx

Kauf (???)



Literaturhinweise

Grönbold (1991), S. 118f.