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1  Silberplatte
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2 Schließen
2 Schließen mit je 3 Scharnierteilen




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1 Silberplatte
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Scharniere
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'''Vorder- und Rückdeckel''':
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Die durchbrochen gearbeiteten [[Material::Silber|Silberplatten]] sind mittels facettierter Ziernägel auf dem als Grund dienenden [[Material::Holz|Holzträger]] des Einbands befestigt, der mit [[Material::Samt]] bespannt ist. [[Material::Silber]], [[Technik::Schmieden|geschmiedet]], gesägt, [[Technik::Gravur|graviert]]; Ziernägel vermutlich [[Technik::Gießen|gegossen]].
[[Material::Holz]]; [[Material::Samt]]; [[Material::Silber|Silber]], geschmiedet, gewalzt (?), [[Technik::Gravur|graviert]]; Ziernägel vermutlich [[Technik::Silberguss|gegossen]].
 
Auf einem mit schwarzem bespannten ist die durchbrochen gearbeitete Silberplatte aufgebracht; zur Fixierung dienen, zusätzlich zum umgebogenen Rand, unterschiedlich gebildete Ziernägel.




'''Rücken''':
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Silber, geschmiedet, gesägt, graviert; Ziernagel vermutlich gegossen.
Silber, geschmiedet, gewalzt (?), gesägt, graviert; Ziernägel vermutlich gegossen.




'''Schließen''':
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Silber, geschmiedet, gesägt, graviert; Ziernagel vermutlich gegossen.  
Silber, geschmiedet, gewalzt (?), gesägt, graviert; Ziernägel vermutlich gegossen; auf der Rückseite sind die Schließen durch aufgelötete Vierkantstäbe aus Silber verstärkt.
 
 
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Silber, geschmiedet, gewalzt (?), gesägt, graviert; Ziernägel vermutlich gegossen.


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Zentrale Blüte, umgeben von C-förmigen Blättern.
Zentrale Blüte, umgeben von C-förmigen Blättern.
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Symmetrisch angelegtes Blattornament, das vor allem aus vegetabilen C-Schwüngen gebildet ist.




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== Zustandsberichte ==
== Zustandsberichte ==
Silber stellenweise oxidiert, vor allem am Kapitalschutz; Samt: Flor stellenweise berieben.




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Stoffbezug an der rechten Kante gerissen.
Samt an der rechten Kante gerissen.


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== Stil und Einordnung ==
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Für den Typus des durchbrochen gearbeiteten Silbereinbands der Spätrenaissance und des Barock siehe süddeutsche Beispiele der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Hayward, ''Silver Bindings'' (1952)]], Abb. IV; [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Verst.-Kat. Sotheby’s, London, ''Silver and Enamel Bindings'' (10. Mai 1985)]], Los 1, 3, 5, 7; Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek, Sign. ThLtE 616) sowie speziell Augsburger Exemplare ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Arndt/Thon, ''Augsburger Barock'' (1968)]], 363, Nr. 527, Abb. 271 (Hannelore Müller, um 1710); [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Verst.-Kat. Sotheby’s, London, ''Silver and Enamel Bindings'' (10. Mai 1985)]], Los 20 (Matthäus Schmidt, 1685), Los 40 (wohl Philipp Jakob I Holeisen, 1705); [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Verst.-Kat. Neumeister, München (21. März 2001)]], Lot 273 (Joseph Herterich, um 1695–1700)). Der Typus findet sich auch in den nördlichen Niederlanden etwa im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Kisluk-Grosheide, ''Dating a Book by Its Cover'' (2000)]]; [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Vervoort, ''Early Seventeenth-Century Silver Binding'' (2015)]]) sowie in der Schweiz ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Verst.-Kat. Sotheby’s, London, ''Silver and Enamel Bindings'' (10. Mai 1985)]], Los 47, 57; siehe ferner zwei wohl in Zürich im ersten Viertel des 18. Jahrhunderta bzw. um 1720 entstandene Exemplare ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Lösel, ''Zürcher Goldschmiedekunst'' (1983)]], Abb. 257 und Fotodokumentation des Bayerischen Nationalmuseums München)). Der durch die hohe Qualität der Durchbrucharbeit wie der Gravierung ausgezeichnete Silbereinband Sign. ESlg/Asc. 1457 p ist wohl in Süddeutschland entstanden. Hinsichtlich des Verhältnisses von Ornament und Grund sowie der Grundzüge der vor allem aus C-Bögen gebildeten Komposition – mit akzentuierter Mitte und schräggestellten Formmotiven in den Ecken –  ist ein aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammender Silbereinband zu vergleichen, der sich 1909 im Hohenlohe-Museum Schloss Neuenstein befand ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Westendorp, ''Kunst der alten Buchbinder'' (1909)]], Abb. 126).
Für den Typus des durchbrochen gearbeiteten Silbereinbands der Spätrenaissance und des Barock siehe süddeutsche Beispiele der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Hayward, ''Silver Bindings'' (1952)]], Abb. IV; [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Verst.-Kat. Sotheby’s, London, ''Silver and Enamel Bindings'' (10. Mai 1985)]], Los 1, 3, 5, 7; Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek, Sign. ThLtE 616) sowie speziell Augsburger Exemplare (Arndt/Thon, ''Augsburger Barock'' (1968)]], S. 363, Nr. 527, Abb. 271 [H. Müller] [um 1710]; [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Verst.-Kat. Sotheby’s, London, ''Silver and Enamel Bindings'' (10. Mai 1985)]], Los 20 [Matthäus Schmidt, 1685], Los 40 [wohl Philipp Jakob I Holeisen, 1705]; [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Verst.-Kat. Neumeister, München (21. März 2001)]], Los 273 [Joseph Herterich, um 1695-1700]). Der Typus findet sich auch in den nördlichen Niederlanden etwa im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Kisluk-Grosheide, ''Dating a Book by Its Cover'' (2000)]]; [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Vervoort, ''Early Seventeenth-Century Silver Binding'' (2015)]].) sowie in der Schweiz ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Verst.-Kat. Sotheby’s, London, ''Silver and Enamel Bindings'' (10. Mai 1985)]], Los 47, 57; siehe ferner zwei wohl in Zürich im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts bzw. um 1720 entstandene Exemplare [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Lösel, ''Zürcher Goldschmiedekunst'' (1983)]], Abb. 257 und Fotodokumentation des Bayerischen Nationalmuseums München]). Der durch die hohe Qualität der Durchbrucharbeit wie der Gravierung ausgezeichnete Silbereinband Sign. ESlg/Asc. 1457 p ist wohl in Süddeutschland entstanden. Hinsichtlich des Verhältnisses von Ornament und Grund sowie der Grundzüge der vor allem aus C-Bögen gebildeten Komposition – mit akzentuierter Mitte und schräggestellten Formmotiven in den Ecken –  ist ein aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammender Silbereinband zu vergleichen, der sich 1909 im Hohenlohe-Museum Schloss Neuenstein befand ([[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Ausst.-Kat. Straßburg (1909)]], Abb. 126; ähnlich auch ein Silbereinband im Kunstgewerbemuseum zu Berlin. Inv.-Nr. 1885.305, der in 1738 in Zürich gedrucktes Neues Testament umschließt; [[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Adler, ''Handbuch Buchverschluss'' (2010)]], S.154, Abb. 8-45).
 
Eine für barocke Silbereinbände ungewöhnliche Gestaltung zeigen die konvex gebogenen Schließen, die nicht, wie üblich, gegossen, sondern – in Angleichung an Vorder- und Rückdeckel und Rücken – in durchbrochenem Silberblech ausgeführt sind; dementsprechend sind die Schließen auf der Rückseite durch einen aufgelöteten Vierkantstab verstärkt.
 


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== Literaturhinweise ==  
== Literaturhinweise ==  
[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Adler, ''Handbuch Buchverschluss'' (2010)]], S.154, Abb. 8-45.


[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Westendorp, ''Kunst der alten Buchbinder'' (1909)]], Abb. 126.
[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Westendorp, ''Kunst der alten Buchbinder'' (1909)]], Abb. 126.
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[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Hayward, ''Silver Bindings'' (1952)]], Abb. IV.
[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Hayward, ''Silver Bindings'' (1952)]], Abb. IV.


[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Arndt/Thon, ''Augsburger Barock'' (1968)]], 363, Nr. 527, Abb. 271 (Hannelore Müller).
[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Arndt/Thon, ''Augsburger Barock'' (1968)]], 363, Nr. 527, Abb. 271 (H. Müller).


[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Lösel, ''Zürcher Goldschmiedekunst'' (1983)]], Abb. 257.
[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Lösel, ''Zürcher Goldschmiedekunst'' (1983)]], Abb. 257.
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[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Vervoort, ''Early Seventeenth-Century Silver Binding'' (2015)]].
[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Vervoort, ''Early Seventeenth-Century Silver Binding'' (2015)]].
[[Literaturliste_Westliche_Prachteinbände|Ausst.-Kat. Straßburg (1909)]], Abb. 126.





Version vom 31. Juli 2018, 13:41 Uhr

Übersicht
Signatur ESlg/Liturg. 1457 p#Einband
Maße 170 mm x 100 mm x 26 mm
Datierung Anfang 18. Jh.
Ort Mitteleuropa Süddeutschland ?
Objekttyp Silbereinband
Katalogisierungsebene Gesamtaufnahme (item)
Klassifizierung Kategorie:Goldschmiedekunst
Kategorie Westliche Prachteinbände

Beschreibung: Lorenz Seelig, 2017


[kurze summarische Beschreibung]

Informationen zum Trägerband

Überliefert mit: Druckschrift München, Bayerische Staatsbibliothek, ESlg/Liturg. 1457 p : The book of common prayer and administration of the sacraments, Oxford, ca. 1890.


Entstehung

Unbekannter Goldschmied, Anfang 18. Jahrhundert. Mitteleuropa: wohl Süddeutschland)


Komponenten

Vorderdeckel:

1 Silberplatte


Rückdeckel:

1 Silberplatte

2 Schließen mit je 3 Scharnierteilen


Rücken:

1 Silberplatte

20 Scharnierteile

2 Kapitalschutzbleche

Scharniere


Maße

Gesamt:

170 mm x 100 mm x 26 mm


Vorderdeckel:

170 mm x 100 mm 4 x mm


Rückdeckel:

170 mm x 100 mm 4 x mm


Rücken:

173 mm x 25 mm


Material und Technik

Vorder- und Rückdeckel:

Holz; Samt; Silber, geschmiedet, gewalzt (?), graviert; Ziernägel vermutlich gegossen.

Auf einem mit schwarzem bespannten ist die durchbrochen gearbeitete Silberplatte aufgebracht; zur Fixierung dienen, zusätzlich zum umgebogenen Rand, unterschiedlich gebildete Ziernägel.


Rücken:

Silber, geschmiedet, gewalzt (?), gesägt, graviert; Ziernägel vermutlich gegossen.


Schließen:

Silber, geschmiedet, gewalzt (?), gesägt, graviert; Ziernägel vermutlich gegossen; auf der Rückseite sind die Schließen durch aufgelötete Vierkantstäbe aus Silber verstärkt.


Kapitalschutz:

Silber, geschmiedet, gewalzt (?), gesägt, graviert; Ziernägel vermutlich gegossen.


Beschreibung des Äußeren

Vorder- und Rückdeckel:

Symmetrisch angelegtes Blatt- und Rankenornament, das vor allem aus vegetabilen C-Schwüngen gebildet ist; in das Ornament sind vier Vögel einbezogen.


Rücken:

Symmetrisch angelegtes Blatt- und Rankenornament, das vor allem aus vegetabilen C-Schwüngen gebildet ist.


Schließen:

Zentrale Blüte, umgeben von C-förmigen Blättern.


Kapitalschutz:

Symmetrisch angelegtes Blattornament, das vor allem aus vegetabilen C-Schwüngen gebildet ist.


Überarbeitungsstadien

[...]


Restaurierung

[...]


Zustandsberichte

Silber stellenweise oxidiert, vor allem am Kapitalschutz; Samt: Flor stellenweise berieben.


Vorderdeckel:

1 Ziernagel verloren


Rückdeckel:

1 Ziernagel verloren


Rücken:

Samt an der rechten Kante gerissen.


Ikonographie

[...]


Stil und Einordnung

Für den Typus des durchbrochen gearbeiteten Silbereinbands der Spätrenaissance und des Barock siehe süddeutsche Beispiele der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (Hayward, Silver Bindings (1952), Abb. IV; Verst.-Kat. Sotheby’s, London, Silver and Enamel Bindings (10. Mai 1985), Los 1, 3, 5, 7; Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek, Sign. ThLtE 616) sowie speziell Augsburger Exemplare (Arndt/Thon, Augsburger Barock (1968)]], S. 363, Nr. 527, Abb. 271 [H. Müller] [um 1710]; Verst.-Kat. Sotheby’s, London, Silver and Enamel Bindings (10. Mai 1985), Los 20 [Matthäus Schmidt, 1685], Los 40 [wohl Philipp Jakob I Holeisen, 1705]; Verst.-Kat. Neumeister, München (21. März 2001), Los 273 [Joseph Herterich, um 1695-1700]). Der Typus findet sich auch in den nördlichen Niederlanden etwa im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts (Kisluk-Grosheide, Dating a Book by Its Cover (2000); Vervoort, Early Seventeenth-Century Silver Binding (2015).) sowie in der Schweiz (Verst.-Kat. Sotheby’s, London, Silver and Enamel Bindings (10. Mai 1985), Los 47, 57; siehe ferner zwei wohl in Zürich im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts bzw. um 1720 entstandene Exemplare Lösel, Zürcher Goldschmiedekunst (1983), Abb. 257 und Fotodokumentation des Bayerischen Nationalmuseums München]). Der durch die hohe Qualität der Durchbrucharbeit wie der Gravierung ausgezeichnete Silbereinband Sign. ESlg/Asc. 1457 p ist wohl in Süddeutschland entstanden. Hinsichtlich des Verhältnisses von Ornament und Grund sowie der Grundzüge der vor allem aus C-Bögen gebildeten Komposition – mit akzentuierter Mitte und schräggestellten Formmotiven in den Ecken – ist ein aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammender Silbereinband zu vergleichen, der sich 1909 im Hohenlohe-Museum Schloss Neuenstein befand (Ausst.-Kat. Straßburg (1909), Abb. 126; ähnlich auch ein Silbereinband im Kunstgewerbemuseum zu Berlin. Inv.-Nr. 1885.305, der in 1738 in Zürich gedrucktes Neues Testament umschließt; Adler, Handbuch Buchverschluss (2010), S.154, Abb. 8-45).

Eine für barocke Silbereinbände ungewöhnliche Gestaltung zeigen die konvex gebogenen Schließen, die nicht, wie üblich, gegossen, sondern – in Angleichung an Vorder- und Rückdeckel und Rücken – in durchbrochenem Silberblech ausgeführt sind; dementsprechend sind die Schließen auf der Rückseite durch einen aufgelöteten Vierkantstab verstärkt.


Provenienz

[...]


Literaturhinweise

Adler, Handbuch Buchverschluss (2010), S.154, Abb. 8-45.

Westendorp, Kunst der alten Buchbinder (1909), Abb. 126.

Hayward, Silver Bindings (1952), Abb. IV.

Arndt/Thon, Augsburger Barock (1968), 363, Nr. 527, Abb. 271 (H. Müller).

Lösel, Zürcher Goldschmiedekunst (1983), Abb. 257.

Verst.-Kat. Sotheby’s, London, Silver and Enamel Bindings (10. Mai 1985), Los 1, 3, 5, 7, 20, 40, 47, 57.

Kisluk-Grosheide, Dating a Book by Its Cover (2000).

Verst.-Kat. Neumeister, München (21. März 2001), Lot. 273.

Vervoort, Early Seventeenth-Century Silver Binding (2015).

Ausst.-Kat. Straßburg (1909), Abb. 126.