Silbereinband zu: The book of common prayer and administration of the sacraments - BSB ESlg/Liturg. 1457 p#Einband
| Übersicht | |
| Signatur | ESlg/Liturg. 1457 p#Einband |
| Maße | 170 mm x 100 mm x 26 mm |
| Datierung | Anfang 18. Jh. |
| Ort | Mitteleuropa ? Süddeutschland ? |
| Objekttyp | Silbereinband |
| Katalogisierungsebene | Gesamtaufnahme (item) |
| Klassifizierung | Kategorie:Goldschmiedekunst |
| Kategorie | Westliche Prachteinbände |
| Kurzaufnahme zum Einband im BSB-Katalog mit weiterführenden Informationen |
| Kurzaufnahme des Drucks |
| Einbanddigitalisat |
Beschreibung: Lorenz Seelig, 2017
[kurze summarische Beschreibung]
Informationen zum Trägerband
Überliefert mit: Druckschrift München, Bayerische Staatsbibliothek, ESlg/Liturg. 1457 p : The book of common prayer and administration of the sacraments, Oxford, ca. 1890.
Entstehung
Unbekannter Goldschmied, Anfang 18. Jahrhundert. Mitteleuropa: wohl Süddeutschland)
Komponenten
Vorderdeckel:
1 Silberplatte
Rückdeckel:
1 Silberplatte
2 Schließen
Rücken:
1 Silberplatte
Scharniere
Maße
Gesamt:
170 mm x 100 mm x 26 mm
Vorderdeckel:
170 mm x 100 mm 4 x mm
Rückdeckel:
170 mm x 100 mm 4 x mm
Rücken:
173 mm x 25 mm
Material und Technik
Vorderdeckel:
Die durchbrochen gearbeiteten Silberplatten sind mittels facettierter Ziernägel auf dem als Grund dienenden Holzträger des Einbands befestigt, der mit Samt bespannt ist. Silber, geschmiedet, gesägt, graviert; Ziernägel vermutlich gegossen.
Beschreibung des Äußeren
[...]
Überarbeitungsstadien
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Restaurierung
[...]
Zustandsberichte
Stoffbezug an der rechten Kante gerissen.
Ikonographie
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Stil und Einordnung
Zum Typus des durchbrochen gearbeiteten Silbereinbands der Spätrenaissance und des Barock siehe zwei süddeutsche Beispiele wohl der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts (Hayward 1952, Abb. IV und Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek, Sign. ThLtE 616) sowie zwei Augsburger Beispiele (Ausst.-Kat. Augsburg 1968, S. 363, Nr. 527, Abb. 271 (Hannelore Müller) [Augsburg, um 1710] und Verst.-Kat. Neumeister, München, 21. März 2001, Lot 273 [Joseph Herterich, Augsburg, um 1695-1700]). Der Typus findet sich auch in den nördlichen Niederlanden etwa im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts (Kisluk-Grosheide 2000; Vervoort 2015) sowie in der Schweiz (siehe zwei wohl in Zürich im ersten Viertel des 18. Jahrhundert bzw. um 1720 entstandene Exemplare [Lösel 1983, Abb. 257 und Fotodokumentation des Bayerischen Nationalmuseums München]). Der durch die hohe Qualität der Durchbrucharbeit wie der Gravierung ausgezeichnete Silbereinband Sign. E.-Slg. Liturg. 1457p#Einband ist wohl in Süddeutschland entstanden. Am ehesten zu vergleichen ist ein aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammender Silbereinband, der sich 1909 im Hohenlohe-Museum Schloss Neuenstein befand (Ausst.-Kat. 1909, Abb. 126).
Provenienz
[...]
Literaturhinweise
Ausst.-Kat. 1909, Abb. 126
Ausst.-Kat. Augsburg 1968, S. 363, Nr. 527, Abb. 271 (Hannelore Müller)
Hayward 1952, Abb. IV.
Kisluk-Grosheide, Dating a Book by Its Cocer, 2000.
Lösel 1983, Abb. 257.
Verst.-Kat. Neumeister, München, 21. März 2001, Lot 273.
Vervoort 2015.