Clm 4452 Einband Spolie Emails byzantinisch VD: Unterschied zwischen den Versionen

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Mittelbyzantinische Emailplaketten, als Spolien verwendet zur Dekoration des [[Clm 4452 Einband Hauptaufnahme|Vorderdeckels von Clm 4452#Einband]]
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Zwischen ca. 940 und 960 von einem unbekannten Künstler (Emailkünstler) gefertigt ([[Ort::Byzantinisches Reich]]?).
Zwischen ca. 940 und 960 von einem unbekannten Künstler ([[Rolle des Urhebers::Emailkünstler]]) gefertigt ([[Ort::Byzantinisches Reich]]?).
Rainer Kahsnitz (Ausst. Kat. Rom und Byzanz 1998, S. 136–141) weist darauf hin, dass diese Emails aus einer Serie stammen, zu der vermutlich noch Markus gehört hat, sodass Christus, die 12 Apostel und die vier Evangelisten gezeigt wurden. Sie dürften laut Kahsnitz (ebd.) von einem kostbaren Buchdeckel oder einem Ikonenrahmen stammen.
Rainer Kahsnitz (Ausst. Kat. Rom und Byzanz 1998, S. 136–141) weist darauf hin, dass diese Emails aus einer Serie stammen, zu der vermutlich noch Markus gehört hat, sodass Christus, die 12 Apostel und die vier Evangelisten gezeigt wurden. Sie dürften laut Kahsnitz (ebd.) von einem kostbaren Buchdeckel oder einem Ikonenrahmen stammen.


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==Ausrichtung im Raum und Arrangement==
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Montiert auf den Goldschmiederahmen des Einbands zu Clm 4452.
[[Technik::Montiert]] auf den Goldschmiederahmen des Einbands zu Clm 4452.


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== Stil und Einordnung ==
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mittelbyzantinisch; byzantinische Kunst.
[[Epoche::mittelbyzantinisch]]; byzantinische Kunst.


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Version vom 15. Mai 2018, 11:22 Uhr

Übersicht
Signatur Clm 4452#Einband
Maße ca. 40 mm x 34/45 mm x 40 mm
Datierung ca. 940-960
Ort Byzantinisches Reich
Objekttyp Emailplaketten
Katalogisierungsebene Component
Klassifizierung Kategorie:Emails
Kategorie Emails (AAT-ID: 300053773)

Beschreibung: Karl-Georg Pfändtner, 2016


Mittelbyzantinische Emailplaketten, als Spolien verwendet zur Dekoration des Vorderdeckels von Clm 4452#Einband

Informationen zum Trägerband

Überliefert mit: Handschrift München, Bayerische Staatsbibliothek, Clm 4452 : Evangelistar, Perikopenbuch Heinrichs II., Deutschland, Reichenau, ca. 1007-1012.


Entstehung

Zwischen ca. 940 und 960 von einem unbekannten Künstler (Emailkünstler) gefertigt (Byzantinisches Reich?). Rainer Kahsnitz (Ausst. Kat. Rom und Byzanz 1998, S. 136–141) weist darauf hin, dass diese Emails aus einer Serie stammen, zu der vermutlich noch Markus gehört hat, sodass Christus, die 12 Apostel und die vier Evangelisten gezeigt wurden. Sie dürften laut Kahsnitz (ebd.) von einem kostbaren Buchdeckel oder einem Ikonenrahmen stammen.


Maße

Rechteckige Tafeln mit halbrundem oberen Abschluss: je ca. 40 x 34 mm

Zentrales Email: 45 mm x 40 mm


Material und Technik

Material:

Email und Gold mit ca. 10% Silber- und 3% Kupferanteil

Technik: Cloisonné (Zellenschmelze)


Beschreibung des Äußeren

Die 11 Tafeln mit halbrundem oberen Abschluss sind auf den vier Rahmenflächen des Goldschmiedeeinbands zu Clm 4452 angebracht.

Das zentrale, etwas größere Email ist mittig auf dem oberen Rahmen angebracht.


Ausrichtung im Raum und Arrangement

Montiert auf den Goldschmiederahmen des Einbands zu Clm 4452.


Inschriften/herstellungsbezogene Marken und Zeichen

Alle, Christus und Apostel, in byzantinischem Griechisch in Kapitalis bezeichnet. Von oben links im Uhrzeigersinn:

Ο ΑΓΙΟΣ ΠΕΤΡΟΣ (ho hagios Petros)

Ι[ΗΣΟ]Σ Χ[ΡΙΣΤΟ]Σ (Iesos Christos)

Ο ΑΓΙΟΣ ΠΑΥΒΛΟΣ (ho hagios Pauwlos)

Ο ΑΓΙΟΣ ΑΝΔΡΕΑΣ (ho hagios Andreas)

Ο ΑΓΙΟΣ ΛΟΥΚΑΣ (ho hagios Loukas)

Ο ΑΓΙΟΣ ΘΟΜΑΣ (ho hagios Thomas)

Ο ΑΓΙΟΣ ΜΑΘΕΟΣ (ho hagios Matheos)

Ο Α[ΓΙΟΣ] ΙΩ[ΑΝΝΗΣ] Ο ΘΕΟΛΟΓΟΣ (ho hagios Ioannes ho theologos)

Ο ΑΓΙΟΣ ΣΙΜΟΝ (ho hagios Simon)

Ο ΑΓΙΟΣ ΒΑΡΘΟΛΟΜΕΟΣ (ho hagios Bartholomeos)

Ο ΑΓΙΟΣ ΙΑΚΟΒΟΣ (ho hagios Iakowos)

Ο ΑΓΙΟΣ ΦΙΛΙΠΠΟΣ (ho hagios Philippos)


Ikonographie

10 Apostel, ein Evangelist, zentral oben mittig segnender Christus Pantokrator. Die Apostel und der Evangelist sind von oben links im Uhrzeigersinn: Petrus, Paulus, Andreas, Lukas, Thomas, Matthias, Johannes, Simon, Bartholomäus, Jakobus, Philippus.


Stil und Einordnung

mittelbyzantinisch; byzantinische Kunst.


Literaturhinweise

Ausst.-Kat. Rom und Byzanz 1998, S. 136–141 (Rainer Kahsnitz).